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Bildquelle.: Jens Kramer www.designarmada.de/

Faszien

Faszien

WAS SIND FASZIEN ?

Die Muskulatur funktioniert, da sie im Wesentlichen durch ein entscheidendes jedoch oft übersehenes Gewebe zusammengehalten wird:

Die Faszien Dieses Bindegewebe umgibt und durchdringt jeden Muskel, jeden Knochen, jeden Nerv und jedes Organ. Die Faszien haben einen großen Einfluss darauf, wie wir uns bewegen, auf unsere Haltung, unser Schmerzempfinden und die Muskulatur.

Die Medizin hat fast alles bis ins kleinste Detail erforscht – doch plötzlich sorgt etwas bisher weitestgehend Unbeachtetes für Aufsehen. Jeder kennt sie, jeder hat sie, aber kaum jemand weiß was sie sind oder tun – wir sprechen von Faszien (aus dem Lateinischen fascia für „Band“, „Bündel“ Die Faszien sind die Elemente des Körpers, auf die sich die myofasziale Entspannung konzentriert, um Muskelverhärtungen vorzubeugen und die Regeneration der Muskeln zu verbessern.

Das Thema Faszien findet zunehmend Beachtung in der wissenschaftlichen Forschung (Dr.Schleip) und wird durch viele Ärzte und Therapeuten bsp. Rücken-Zentrum Konstanz unterstützt. Lange Zeit spielten Faszien in der Schulmedizin kaum eine Rolle, doch das ändert sich zusehends. Mittlerweile ist sicher, dass sie viel zu lange unterschätzt wurden – denn sie übernehmen wichtige Steuerfunktionen im Körper.

Unsere Faszien sind hoch innerviert mit sensorischen Rezeptoren, die Schmerz, Änderungen von Bewegung, Druck und Schwingungen, genauso wie des chemischen Milieus oder der Temperatur signalisieren. Dieses besondere Bindegewebe, das nicht nur schützt und unterstützt, sondern auch dafür sorgt, dass die einzelnen Teile des Körpers am richtigen Platz sind, spielt auch eine wesentliche Rolle bei biochemischen Prozessen, denn es bildet eine Matrix für die interzelluläre Kommunikation.

Ein Leben lang ist es sehr anpassungsfähig und verändert sich – im positiven, aber auch im negativen Sinne: Durch exzessive Belastung oder Unfälle verdicken und verdichten sich die Fasern, und das kann Schmerzen verursachen. Die Forschung hat auch feine Messfühler für die Körperwahrnehmung entdeckt, die dem Gehirn fortlaufend Informationen über Bewegungen, Körperhaltung und Gleichgewicht geben.

Deshalb lassen sich durch elastischeres muskuläres Bindegewebe die Körperwahrnehmung und Koordination verbessern und gleichzeitig können Fehlhaltungen und chronische Schmerzen verhindert werden.

Bild Quelle: genehmigt durch Jens Kramer

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