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Schulterschmerzen durch Trigger Punkte

Myoreflextherapie

Die Myoreflextherapie ist ein manualmedizinisches Behandlungskonzept, welches Muskelverspannungen lösen kann und dadurch die Beweglichkeit der betroffenen verbessert viele funktionelle Beschwerden im Bewegungsapparat können dadurch auch  gelindert bzw. positiv reguliert werden.

Die Myoreflextherapie ist ein manualtherapeutisches mehrdimensionales Behandlungskonzept, das sich Erfahrungen und Ergebnisse der modernen Wissenschaft (Schulmedizin), sowie Erfahrungen alter Kulturen zunutze macht.  Wie aus dem Namen Myo- Reflex – Therapie deutlich wird, geht es hierbei um die Muskeln (griech.=mys) und um deren reflektorische Behandlung.

Die Eckpfeiler der Myoreflextherapie sind die Anatomie, Physik und Biomechanik des muskuloskelettalen Systems, Neurophysiologie und Neuropsychologie, Psychologie und Erfahrungsmedizin (TCM – Osteopathie und Neuraltherapie). Ein Muskel kann nie alleine aktiviert werden, sondern er arbeitet immer im Zusammenspiel mit komplexen Muskelgruppen – wir sprechen in diesem Zusammenhang auch von Muskelketten oder kinetischen Ketten.       Der Sinn solcher Kettenprogramme ist der anatomisch reibungslose (Translation) Ablauf von Komplexbewegungen. Siehe Fascientherapie Dr. Schleipp, Uni. Ulm  Muskeln und Fascien.

Im Idealfall sind die verschiedenen Muskelkräfte harmonisch ausbalanciert und die Muskulatur befindet sich im Gleichgewicht. Kommt es jedoch zu Störungen dieses Gleichgewichtes zum Beispiel weil mangelnde/einseitige Belastung / Bewegung, sowie Unfall Traumen, Operationen, innere Überlastung, Daueranspannung, versucht der Körper zunächst diese wieder herzustellen. Sind die körpereigenen Kompensationsmechanismen jedoch erschöpft, wird dieser Zustand bewusst gemacht und es treten Schmerzen auf.

Schmerzen sind der Ausdruck einer Störung des körperlichen Gleichgewichtes in jeder Hinsicht. Störung eines Muskels heißt also auch Störung einer ganzen Muskelkette; was bedeutet, dass Schmerzort und Schmerzursache nicht identisch sein müssen. Siehe Triggerpunkte Simon und Travell  1972, Reflexion von Schmerzen.

Die stereotype Antwort eines Muskels auf einen Reiz ist die lokale Spannungserhöhung. Die Myoreflextherapie setzt  genau an diesem Punkt an, die Spannungszustände sind tastbar und leiten den Manueltherapeuten an den Ort des Geschehens.

Der Muskel wird an seinen Ansätzen durch manuellen Druck behandelt – damit setzt der Therapeut seinen Reiz – dieser wird weitergeleitet nach zentral ZNS und es setzt die reflektorische Regulation ein. Der Therapeut gibt also durch seinen Fingerdruck eine Spürhilfe, worauf der Körper des Patienten selber reguliert.

Durch diese Selbstregulation werden die ursprünglichen Aktivitäts- und Bewegungsmuster wieder hergestellt.

Dies führt zu einer Entlastung der Gelenke und Weichteilstrukturen, erkennbar am Abklingen der Beschwerden bzw. Verbesserung der Beweglichkeit.

Anwendungsgebiete / Bewegungsapparat:

  • unspezifischer Rückenschmerz
  • Bandscheibenvorfall
  • Funktionelle Blockierungen HWS – BWS – LWS

Kopfgelenksstörungen:

  • Spannungskopfschmerz
  • Kiefergelenksstörungen

 

Ich freue mich auf Ihren Besuch  Termin für Beratung und Therapie im Rücken-Zentrum Konstanz ?

Ihr Richard Hageleit

Reichenaustrasse 11, am See Rhein Konstanz

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