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Die head down Generation Kinder und Jugendprävention

Die head down Generation

Als Folge der Nutzung von Tabletts, Smartphone und Co können bereits im Kindesalter Haltungsschäden auftreten. Schuld daran ist die unergonomische Position, bestehend aus gesenktem Kopf und gekrümmten Rücken. Doch auch langes Sitzen in der Schule, ungeeignete Tornister, Bewegungsmangel oder ungeeignete Sitzmöbel sind oft für Rückenprobleme bei Kindern verantwortlich.

Bereits im jungen Alter klagen Heranwachsende zunehmend unter Rückenschmerzen, die häufig durch Fehlhaltungen hervorgerufen werden. Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Haltungsschäden:

Beim Rundrücken krümmt sich die Wirbelsäule nach hinten, während sie sich bei einem Hohlkreuz nach vorn und bei einer Skoliose zur Seite ausrichtet.

Eine Diagnostik entsprechender Beschwerden ist bei Kindern im Vorschulalter noch nicht eindeutig möglich, denn ihr Becken ist entwicklungsbedingt leicht nach vorn gekippt und die Wirbelsäule nimmt erst in einem Alter von vier bis sechs Jahren ihre endgültige S-Form an. Ab dann bis etwa zum zwölften Lebensjahr ist es besonders wichtig, die Körperhaltung regelmäßig beim Kinderarzt zu überprüfen, denn je frühzeitiger Haltungsschäden entdeckt werden, umso besser lassen sie sich etwa durch eine gezielte Rückenschule / Physiotherapie kurieren.

In der physiologisch optimalen Grundposition (im Stehen) befindet sich die Wirbelsäule in Ihrer natürlichen Doppel-S-Schwingung. Der Kopf wird dabei gerade gehalten, das Brustbein ist nach vorn angehoben, das Becken aufgerichtet und die Knie sind leicht gebeugt. Die Füße stehen etwa hüftbreit auseinander, während Bauch- und Gesäßmuskulatur angespannt sind, um ein Hohlkreuz zu verhindern.

In der für die Wirbelsäule gesunden Position sind die Schulterblätter außerdem zurückgezogen, während die Ohren sich auf einer Linie mit den Schulter befinden.

Beim Sitzen sollten Kinder am besten  beide Füße fest auf den Boden stellen, wobei Hüfte und Knie einen 90-95 Grad Winkel bilden.

Die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen besitzt heutzutage ein Internetfähiges Smartphone und geht in der Regel nicht mehr ohne ihren digitalen Begleiter aus dem Haus, schließlich wird die Kommunikation hautsächlich darüber abgewickelt.

Beim ständigen Blick auf das Smartphone ist der Kopf stark geneigt, der Blick hängt am Display und die Wirbelsäule wird auf diese Weise belastet – vor allem die jüngere Generation ist aufgrund dessen immer stärker von Funktionsstörungen des Rückens betroffen.

Der New Yorker Mediziner und Wirbelsäulenspezialist Kenneth K. Hansraj. berechnete in einer Studie (2014), welche Kräfte auf dem Nacken lasten, wenn Menschen sich über ihre kleinen Computer beugen. Er berichtete, dass der Kopf in einer neutralen Position bei Erwachsenen mit etwa vier bis sechs Kilogramm auf die Halswirbelsäule drückt und sich dieses Gewicht erhöht, wenn man sich nach vorn neigt.

Bereits bei einem Winkel von nur 15 Grad  hat die Wirbelsäule  doppelt so viel an Gewicht zu tragen, beim Blick auf das Smartphone verändert sich der Winkel sogar auf ganze 60 Grad. Die Belastung nimmt entsprechend zu.

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