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Trigger Punkt Therapie TrP

Trigger Punkt Therapie

Viele Schmerzen im Bewegungsapparat haben ihren Ursprung in der Muskulatur. Muskuläre Pathologien können mit der Myofaszialen Trigger-Punkttherapie wieder   beseitigt werden.

Durch Überlastung oder Überdehnung, Unfälle, manchmal auch schleichend, entstehen Zonen dekontraktionsunfähiger Sarkomere (Muskelspindeln welche sich in Dauerkontraktur befinden).

Es bildet sich ein ischämischer und schmerzhafter Kern, der sich in verspannten Hartspannsträngen als empfindliche Stelle manifestiert, der sogenannte Trigger Punkt.

Häufig kann der Schmerz, den ein Trigger Punkt auslöst, in eine andere Körperregion übertragen werden. (referred pain)

Diese muskuläre Pathologie kann mit der myofaszialen Triggerpunkttherapie wieder beseitigt werden. Die Triggerpunkttherapie ist eine manualtherapeutische Methode, die aus vier manuellen Techniken, einer Dehntechnik und einer zusätzlichen Selbstbehandlung besteht. Viele dieser Muskelschmerzen sind Begleiterscheinungen von Bandscheibenvorfällen oder Arthrosen; bei vielen Patienten ist aber nur die Muskulatur erkrankt. Manchmal ist die Ursache der Muskelschmerzen auch unbekannt. Solche Muskelschmerzen gibt es am ganzen Körper. So hat zum Beispiel ein großer Teil der Rückenschmerzen einen muskulären Ursprung – nur bei einem kleinen Teil werden Bandscheibenvorfälle, degenerative Veränderungen oder Gelenksentzündungen als Ursache gefunden.

Ebenso  entsteht  bei Schulterschmerzen nur ein Teil der Schmerzen im Gelenk selber.  Beim Tennisellenbogen handelt es sich um einen typischen  Schmerz, der ursprünglich in verschiedenen überlasteten Muskeln entsteht. Genauso nimmt ein Teil der Spannungs-Kopfschmerzen seinen Ursprung in verspannten Nacken- und Halsmuskeln bis hin zur Kiefergelenk Muskulatur (CMD).

Die Muskulatur als Ursache von Schmerzen wurde Jahrzehnte lang vernachlässigt. Erst Mitte der vierziger Jahre des  vorigen Jahrhunderts  prägen Dr. Janet Travell und Dr. David Simons aus den USA den Begriff der sogenannten myofaszialen  Triggerpunkte. In den achtziger Jahren revolutionierte Dr. Beat Dejung aus der Schweiz das Behandlungskonzept der Trigger Punkte.

„Trigger Punkt“ leitet sich vom englischen „to Trigger“  ab und bedeutet „auslösen“

Gemeint ist damit das Auslösen von fortgeleiteten Schmerzen „reffered pain“  das heißt der Schmerz ist nicht als Ursache vor Ort. Eine typische Eigenschaft von Triggerpunkten: Sie strahlen häufig Schmerzen in entfernt gelegene Körperregionen aus. So können z.B Rückenschmerzen von Triggerpunkten  aus der seitlichen Gesäßmuskulatur herkommen oder Spannungskopfschmerzen  von Triggerpunkten in der Nackenmuskulatur. Die Schmerzen, die Triggerpunkte  verursachen können sehr verschieden sein. Das kann von einem Ziehen über Brennen bis hin zum Gefühl der Kraftlosigkeit gehen. Das myofasziale Schmerzsyndrom (Muskelschmerzen, Verkürzungen, Bewegungseinschränkungen, Kraftverlust, refered pain) kann sowohl junge Sportler wie auch aktive ältere Menschen betreffen und ist eine sehr häufige Ursache von chronischen und akuten Schmerzen am Bewegungsapparat.

Triggerpunkte und ihre Begleitsymptome kann man behandeln und dies sogar häufig dann noch, wenn die Symptome bereits seit Jahren chronifiziert sind

Die Triggerpunkttherapie bewirkt einerseits, dass sich die Triggerpunkte auflösen (deaktivieren) und andererseits, dass die Verklebungen im Bindegewebe verschwinden und die Muskeln wieder auf ihre volle Länge gedehnt werden können. Schmerzen nehmen ab, die Beweglichkeit wird verbessert und die Kraft nimmt wieder zu. Bei der manuellen Triggerpunkt Therapie werden die Muskeln mit starkem Druck behandelt und entlang ihres Faserverlaufes  aufgedehnt. Zusätzlich  werden auch die Muskelhäute gedehnt und die Beweglichkeit  einzelner Muskeln gegeneinander verbessert. Die Therapie ist schmerzhaft  (wobei der Patient die Therapie, wenn es ihm zuviel wird, sofort stoppen kann), obwohl der Behandlungsschmerz als „Wohlweh“ empfunden wird und sie nach wenigen Handgriffen bereits eine deutliche Erleichterung / Verbesserung spüren.

Abrechnungshinweis:

Triggertherapie ist als ergänzendes Heilmittel zur Physiotherapie verordnungsfähig.

Termine & Beratung

im Rückenzentrum Konstanz: +49 (0) 7531-6973 250

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